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AMD erweitert Opteron-Angebot

      AMD erweitert Opteron-Angebot


      Neue leistungsfähigere Opteron-Prozessoren versprechen höher skalierbare AMD-Systeme

      Von neuen leistungsstarken Grafikkarten bishin zum offiziellen Launch der Fusion-Plattform – AMD hatte im Consumer-Bereich in den vergangenen Wochen einigen Neuheiten zu bieten. Nun erweitert der Konzern auch sein Angebot an Serverprozessoren. Mit insgesamt fünf neuen Modellen stockt der Konzern das Leistungsvermögen der Opteron 6100 Serie auf.

      Konkret liefert der Hersteller ab sofort drei neue Varianten der 12-Kern-Prozessoren aus und auch bei den Modellen mit 8 Kernen stehen zwei neue leistungsfähigere Chips zur Verfügung. Diese sollen Server ermöglichen, die nicht nur bis zu 30% schneller als vergleichbare Intel-Systeme, sondern sich zudem auch durch einen geringeren Energiebedarf auszeichnen.
      So erreicht ein Dell-PowerEdge-715R, in dem mit zwei 2,5 GHz schnellen AMD Opteron 6180 SE CPUs die potentesten der neuen Prozessoren verbaut sind, im SPECint-Benchmark 430 Punkte. 64 GB Arbeitsspeicher stehen dem System dabei zur Verfügung. Das Vergleichssystem aus dem Hause ASUS, ein RS700-E6 Server mit zwei 6-Kern Intel Xeon Chips, die mit 3,33 GHz getaktet sind, kommt nur auf 382 Punkte. Allerdings stehen hier nur 48 GB RAM Speicher zur Seite. Ein ähnliches Verhältnis ergibt sich auch beim SPECfp. Hier liegt das AMD-System mit 335 Punkten ganze 78 Punkte vor dem Intel-System.

      Das kleinste unter den neuen 12-Kern-Opteron-Modellen - der Opteron 6166 HE - ist mit einer Geschwindigkeit von 1,8 GHz getaktet und kostet für OEM-Kunden 873 Dollar; der AMD Opteron 6180 SE schlägt mit 1514 Dollar zu Buche. Für den 8-Core-Opteron 6132 HE, der 2,2GHz schnell ist für 591 Dollar zu haben. Die 2,6 GHz Variante – als Opteron 6140 bezeichnet – kostet 989 Dollar.

      Unter dem Codenamen "Bulldozer" kündigt sich darüber hinaus die nächste Generation der Opteron-Prozessoren an. Die in 32 nm Strukturbreite gefertigten Prozessoren sollen ab dem zweiten Quartal in Serie gefertigt werden. Im dritten Vierteljahr werden dann ein 8-Kern-Prozessor - als "Valencia" bezeichnet - und eine 16-Kern-Variante, die unter der Bezeichnung "Interlagos" geführt wird, in größeren Stückzahlen auf dem Markt verfügbar sein.